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Blick hinter die Kulissen der Reparaturwerkstatt der NordWestBahn am 05.06.2026

 

Mit 20 Teilnehmern konnten wir einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Reparaturwerkstatt der NordWestBahn werfen.

Unser sympathischer Führer Philipp gewährte uns bei laufendem Betrieb nicht nur interessante Einblicke in das Innenleben der Züge, sondern wir durften auch „unten drunter“ und „oben drauf“ schauen.

Es ist beeindruckend, diese technischen Dimensionen aus der Nähe zu erleben und einen Eindruck von dem Aufwand zu bekommen, der für die Funktion und Betriebssicherheit der Züge betrieben wird.

Während unsere Technikfreaks bei den Einzelheiten der technischen Funktionen voll auf ihre Kosten kamen, konnten wir alle nur ungläubig den Kopf über den Aufwand schütteln, der für die Entfernung von Graffitis betrieben werden muss.

Dafür muss die Bahn jährlich eine sechsstellige Summe ausgeben – auch deshalb, weil die Reinigungsmittel zertifiziert sein müssen. So kostet derselbe Vileda-Schwamm, für den wir einen Euro bezahlen, die Bahn das Fünffache!

Trotz dieses Kopfschüttelns bleiben uns die NordWestBahn und unser Philipp in bester Erinnerung!

Gerd Wille

2 Philipp, unser sympathischer Führer_ed
5 Schichtwechsel mit Ewald_edited.jpg
9 fur die Grafittientfernung muss en Uns
8 die riesigen Bremsscheiben_edited.jpg
1 Gruppenfoto_edited.jpg

Besuch des Tivoli-Lichtspielhauses am 27.04.2026
Was für eine wechselvolle Geschichte:

Vom Biergarten, Kino bis Großraumdisco – das Tivoli in der Grazer Straße ist ein Ort mit vielen Gesichtern und Geschichten. 

Über Jahrzehnte hinweg war es der größte und bekannteste Vergnügungstempel Bremerhavens. Es beherbergte im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Betriebe und bot unzähligen Gästen Unterhaltung auf höchstem Niveau. Künstler wie Heinz Erhard, Catarina Valente, Zarah Leander, Marika Rökk, Peter Frankenfeld und viele andere große Namen begeisterten das Bremerhavener Publikum.

Nach Jahren des Leerstands wurde das imposante Gebäude 2018 von zwei Privatpersonen ersteigert und damit vor dem drohenden Abriss bewahrt. Mit viel persönlichem Engagement wurde das Tivoli in Eigenregie restauriert und wieder zum Leben erweckt. Bei einer Führung durch die historischen Räumlichkeiten erzählte Herr Franco Schmidtke vom Förderverein spannende Geschichten und Hintergründe. Im Anschluß daran wurden die Teilnehmer von dem Team des Förderkreises mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bewirtet. Ein eindrucksvoller Ausflug, der für viele eine Rückkehr in die Jugend war und viele Erinnerungen wieder erwachen ließ.  

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Grünkohltour 11.01.2026

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Grünkohltour der Bürgergemeinschaft Wulsdorf

am Sonntag, 11. Januar 2026

Bei herrlichem Frostwetter und strahlendem Sonnenschein starteten rund 30 unerschütterliche Mitglieder der Bürgergemeinschaft zu ihrer traditionellen, von Slava und Ewald Rink organisierten Grünkohltour.

Nach dem obligatorischen Gruppenfoto – das mit viel Gelächter wie immer erst nach mehreren Versuchen gelang – ging es bei 10 Grad minus vom Buernhus durch die Bremer- und Weserstraße zur Deichhämme. Dort war die erste Pause zur Stärkung fällig. Allerdings blieb es nicht bei dieser einen Pause, denn der von Ewald und Slava liebevoll zubereitete Glühwein schmeckte einfach zu gut. Zudem erfreute uns die zauberhaft verschneite Natur, und so manches Mal wurde das Handy für ein Foto aus der Tasche geholt – auch wenn es schwierig war, diese mit klammen Fingern und mit Handschuhen zu bedienen!

Der hohe Schnee und die Aussicht auf ein warmes Buernhus veranlassten uns schließlich, die Wanderung etwas zu verkürzen. So trafen wir dort pünktlich ein und wurden vom Chef des Hauses sowie den gemütlich im Warmen sitzenden rund 40 „Nichtwanderern“ herzlich begrüßt.

Der obligatorische Klönschnack ließ nicht lange auf sich warten, und Ewald hatte einige Mühe, überhaupt das Wort zu ergreifen, um die Gäste zu begrüßen. Er konnte dann die erfreuliche Mitteilung machen, dass die Wirtsleute uns „Grünkohl satt“ servieren würden. Dieser schmeckte mit allem Drum und Dran wirklich ausgezeichnet. Als es dann auch noch einen Gratis-Löffeltrunk auf Kosten des Hauses gab, stieg die Stimmung weiter an und erreichte ihren Höhepunkt mit der Ernennung des neuen Königspaares.

Mit der Auswahl der „Kandidaten“ bewies Ewald einmal mehr sein glückliches Händchen: Die seit ewigen Zeiten unverzichtbaren Helfer Doris Kraft und Helmut Karkmann wurden mit der Königswürde geehrt und dürfen nun ein Jahr lang die Königskrone tragen.

Zum guten Gelingen der Veranstaltung gebührt unseren Wirtsleuten und der freundlichen Bedienung sowie allen Helfern, die dazu beigetragen haben – insbesondere den Bollerwagenziehern – ein herzliches Dankeschön.

Wir hoffen, auch in diesem Jahr noch oft in gemütlicher Runde zusammenzukommen. Eine Grünkohltour 2027 wird es ebenfalls geben – der Termin ist bereits gesetzt!

Gerd Wille

Grünkohlwanderung 11.01.25

Der Frühling naht.....
Februar 2026/Gerd Wille

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Die neue Tür kann sich sehen lassen
Wulsdorfer Buernhus von 1780 ist eine Herausforderung: Weiterer Schritt für den Erhalt

von Jens Gehrke (Nordseezeitung vom 03.04.2026)

Foto: Scheschonka

Das Wulsdorfer Buernhus hat eine neue Tür: Tischlermeister Thomas Harrer begutachtet sie mit Ewald Rink und Gerd Wille (von links)

Das Wulsdorfer Buernhus von 1780 ist eines der historischen und kulturellen Zentren des Stadtteils - und dessen Erhalt eine Generationenaufgabe. Jetzt wurde eine neue Tür fertiggestellt. Ein Schritt von vielen, Tischlermeister Thomas Harrer und Gerd Wille von der Bürgergemeinschaft begutachten die neue Tür. In ihrem Blick spiegelt sich Zufriedenheit. Massiv und doch elegant schmückt die Tür aus Meranti-Holz die Ostseite des Hauses, ganz in Weiß ist sie gehalten.  Eine Besonderheit seien die glasteilenden Sprossen, erklärt Harrer von der Tischlerei HA&BE aus Loxstedt. "Die Tür passt hervorragend zum historischen Gebäude", freut sich Gerd Wille von der Wulsdorfer Bürgergemeinschaft. 5.600 Euro haben sie ausgegeben, sind dankbar für die Förderung der Stadt, die sie erhalten haben. Die Bürgergemeinschaft ist Eigentümerin des Hauses.

 

Das Buernhus von 1780 ist eine Herausforderung, die niemals endet. Gerd Wille und Ewald Rink von der Bürgergemeinschaft Wulsdorf haben schon viele Jahrzehnte ihres Lebens investiert. Die Erfolge können sich sehen lassen. Ein Höhepunkt war die Sanierung des Reetdaches im Jahr 2017. Die "Grootdöör" wurde vergangenes Jahr saniert. Stück für Stück wird das Schmuckstück erhalten. Die Heizung ist vergleichsweise neu, die Küche und die Einrichtung der Gastronomie "'Wulsdorfer Buernhus" sind ebenfalls auf dem neuesten Stand. Der große Gastraum ist geprägt von jahrhundertealten Eichenbohlen. Die neue Tür, die in die Friesenstube führt, soll noch mit einem Podest aus Bambusholz versehen werden. Dann steht sie als weiterer Zugang zu dem Haus zur Verfügung, das insgesamt über vier Türen verfügt. Eine von ihnen muss noch saniert werden. Das soll möglichst bald umgesetzt werden. Wille und Rink bedanken sich beim Tischlermeister Harrer. "Es ist schön, dass es noch Leute wie euch gibt." 

Die Bürgergemeinschaft verfügt über rund 400 Mitglieder und stellt ein umfassendes Programm auf die Beine. Dazu zählen der Besuch des Tivolis in Lee, eines Cafés in Offenbaren, der Werkstatt der Nordwestbahn sowie ein Ausflug an die Wurster Nordseeküste.

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